Ich arbeite tagsüber und kümmere mich abends um DigitalTom. Meine Zeit ist deshalb begrenzt. Wenn ich mich nach einem langen Tag noch an einen Blogbeitrag, eine Instagram-Caption oder eine neue Idee setze, ist nicht immer sofort die nötige Klarheit da.
Genau an dieser Stelle hilft mir KI inzwischen am meisten. Sie nimmt mir nicht das Denken ab und erledigt auch nicht alles von allein. Aber sie hilft mir, schneller einen Anfang zu finden, Gedanken zu ordnen und aus einer groben Idee einen brauchbaren Entwurf zu machen.
Das klingt zunächst unspektakulär. Im Alltag sind es aber genau diese kleinen Hilfen, die verhindern, dass ich eine Aufgabe ständig verschiebe oder vor einer leeren Seite sitzen bleibe.
Und ein wenig stolz bin ich auf das, was daraus bereits entstanden ist: DigitalTom hat inzwischen eine eigene Website, mehrere veröffentlichte Blogartikel, Reels, Beiträge und Storys. Dazu kommen vorbereitete Inhalte und ein Arbeitsablauf, der immer besser funktioniert – obwohl ich das Projekt neben meinem normalen Beruf aufbaue. Das ist noch keine große Erfolgsgeschichte. Aber es ist deutlich mehr als nur eine Idee.
KI spart mir nicht automatisch Zeit
Auch der Umgang mit KI muss gelernt werden. Am Anfang habe ich manches mehrfach versucht, Menüs gesucht und Antworten bekommen, die noch nicht zu mir passten. Zeit spare ich erst dann, wenn ich mein Ziel klar beschreibe und das Ergebnis anschließend selbst prüfe.
Für mich ist KI deshalb kein Autopilot. Sie ist eher ein schneller Arbeitspartner für den ersten Entwurf. Die endgültige Entscheidung bleibt bei mir.
1. Gedanken sortieren und aus einer Idee einen Plan machen
Viele Ideen entstehen nicht am Schreibtisch. Manchmal kommen sie beim Gassigehen, beim Kochen oder kurz vor dem Einschlafen. Im Kopf wirken sie interessant, aber noch ungeordnet.
Früher hätte ich manche dieser Ideen wieder vergessen. Heute schreibe ich ein paar Stichpunkte auf und lasse sie von der KI sortieren. Daraus kann eine einfache Gliederung für einen Blogbeitrag, ein Reel oder eine kleine Aufgabenliste entstehen.
Ein Beispiel-Prompt dafür lautet:
„Ordne meine folgenden Gedanken. Fasse ähnliche Punkte zusammen und mache daraus eine einfache Gliederung für Menschen, die noch wenig Erfahrung mit dem Thema haben. Erfinde keine persönlichen Erlebnisse hinzu.“
Der letzte Satz ist mir wichtig. Meine Erfahrungen sollen meine bleiben. Die KI darf sie ordnen, aber nicht erfinden.
2. Texte beginnen, statt vor der leeren Seite zu sitzen
Der schwerste Satz ist oft der erste. Das gilt für Blogartikel genauso wie für Instagram-Beiträge oder E-Mails. Wenn noch nichts auf der Seite steht, wirkt eine Aufgabe schnell größer, als sie eigentlich ist.
Ich kann der KI mein Thema, meine Zielgruppe und die gewünschte Tonlage nennen. Sie erstellt daraus einen ersten Entwurf. Dieser Entwurf ist noch nicht automatisch fertig. Aber ich habe etwas, das ich prüfen, kürzen und persönlicher machen kann.
Ein passender Auftrag könnte so aussehen:
„Schreibe einen verständlichen Einstieg zum Thema. Die Zielgruppe sind Einsteiger ab 40. Der Ton soll ehrlich, ruhig und persönlich sein. Vermeide Fachbegriffe und übertriebene Versprechen.“
Das spart mir vor allem Anlaufzeit. Ich muss nicht auf den perfekten ersten Satz warten, sondern kann direkt mit dem Verbessern beginnen.
3. Komplizierte Themen einfacher erklären
Wer sich länger mit einem Thema beschäftigt, verwendet schnell Begriffe, die für Einsteiger nicht selbstverständlich sind. Bei KI passiert das besonders leicht. Prompt, Modell, Token oder Automatisierung klingen für manche Menschen bereits nach einer fremden Sprache.
Ich lasse mir schwierige Erklärungen deshalb manchmal noch einmal vereinfachen. Dabei sage ich ausdrücklich, für wen der Text gedacht ist.
Zum Beispiel:
„Erkläre diesen Abschnitt so, dass ihn jemand ohne technisches Vorwissen versteht. Verwende kurze Sätze, ein Alltagsbeispiel und höchstens einen Fachbegriff. Erkläre diesen Fachbegriff sofort.“
Danach lese ich den Text selbst. Wenn ich beim Lesen stolpere, wird weiter vereinfacht. Verständlichkeit ist für DigitalTom wichtiger als eine möglichst technische Ausdrucksweise.
4. Aus einem Thema mehrere Inhalte entwickeln
Ein gutes Thema muss nicht nach einer Veröffentlichung verschwinden. Aus einem Blogbeitrag kann ein kurzes Reel entstehen. Aus fünf Tipps wird ein Karussell. Eine einzelne Aussage eignet sich vielleicht für eine Story oder eine Community-Frage.
Die KI hilft mir dabei, ein Thema in passende Formate zu übertragen. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass meine Inhalte zusammengehören.
Ein Beispiel:
„Nimm die Kernaussage dieses Blogbeitrags und entwickle daraus ein Reel mit einer starken Einstiegszeile, ein Karussell mit höchstens sieben Folien und zwei kurze Story-Ideen. Wiederhole nicht einfach denselben Text, sondern passe ihn an das jeweilige Format an.“
So muss ich nicht für jeden Kanal wieder bei null anfangen. Ein Thema wird gründlich erarbeitet und anschließend sinnvoll weiterverwendet.
5. Technische Abläufe in klare Schritte zerlegen
Manchmal kostet nicht die eigentliche Aufgabe Zeit, sondern das Suchen: Wo lade ich das Bild herunter? Wo versteckt sich die Galerie? Welche Einstellung brauche ich in WordPress? Und habe ich den Transparenzhinweis ergänzt?
Bei solchen Aufgaben lasse ich mir eine kurze Reihenfolge erstellen. Das hilft mir besonders dann, wenn ein Programm anders aussieht als beim letzten Mal oder ich nach einer Pause wieder einsteigen möchte.
Ein hilfreicher Auftrag lautet:
„Erstelle mir eine kurze Checkliste für diese Aufgabe. Beginne mit der Vorbereitung und ende mit der Kontrolle. Nenne nur die Schritte, die wirklich nötig sind. Stoppe vor dem endgültigen Veröffentlichen.“
Wichtig bleibt: Menüs und Bezeichnungen können sich ändern. Deshalb schaue ich weiterhin auf meinen Bildschirm und prüfe, ob der vorgeschlagene Weg zu meiner aktuellen App-Version passt.
Was KI mir nicht abnimmt
Bei aller Zeitersparnis gibt es Dinge, die bei mir bleiben. Ich entscheide, welches Thema zu DigitalTom passt. Ich liefere meine Erfahrungen, meine Haltung und meine Meinung. Ich prüfe Fakten, Links, Bilder und Formulierungen. Und ich entscheide, ob etwas veröffentlicht wird.
KI kann einen überzeugenden Text formulieren und trotzdem eine falsche Angabe machen. Besonders bei Gesundheit, Geld, Recht, aktuellen Nachrichten oder genauen Zahlen ist eine zusätzliche Kontrolle notwendig.
Auch Persönlichkeit lässt sich nicht einfach auslagern. Ein sauberer Text kann korrekt sein und sich trotzdem nicht nach mir anhören. Dann wird er verändert, bis ich mich darin wiedererkenne.
Ein kleiner Zehn-Minuten-Test
Suche dir heute eine kleine Aufgabe aus, die du immer wieder aufschiebst. Das kann eine E-Mail, eine Gliederung, eine Einkaufsliste, eine Erklärung oder die Planung eines Beitrags sein.
Beschreibe der KI in einem Satz, was du erreichen möchtest. Ergänze anschließend, für wen das Ergebnis gedacht ist und wie es klingen soll. Prüfe den Vorschlag und ändere mindestens eine Stelle bewusst selbst.
So lernst du nicht nur, der KI bessere Aufgaben zu geben. Du behältst auch die Kontrolle über das Ergebnis.
Mein Fazit
KI spart mir heute vor allem dort Zeit, wo ich früher lange nach einem Anfang oder einer klaren Reihenfolge gesucht habe. Sie ordnet Gedanken, liefert Rohfassungen, vereinfacht Erklärungen, verwandelt ein Thema in mehrere Formate und macht aus technischen Aufgaben überschaubare Schritte.
Der größte Gewinn besteht für mich nicht darin, möglichst viel automatisch erledigen zu lassen. Der Gewinn liegt darin, seltener stecken zu bleiben und meine begrenzte Zeit gezielter zu nutzen.
Ich zeige nicht, wie perfekt ich bin. Ich zeige, wie ich besser werde. KI ist dabei ein Werkzeug – die Richtung bestimme weiterhin ich.
Welche kleine Aufgabe würdest du gern mit KI vereinfachen? Schreib sie gern in die Kommentare. Vielleicht entsteht daraus eine der nächsten einfachen DigitalTom-Anleitungen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von Thomas inhaltlich geprüft, überarbeitet und verantwortet.


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